Elektromobilität ist eine der Schlüsseltechnologien für die Reduktion von CO2 in Städten. Doch auch im ländlichen Raum kann sie zu einem Erfolgsmodell werden. Das beweist das Projekt “Null-Emissions-Mobilitätszentrum” am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier. Hierfür ließ die Hochschule Solar-Carports und Ladestationen errichten und setzt bei der Energiegewinnung auf Solarstrom. Insgesamt wurden drei Carports mit einer Leistung von insgesamt 96,6 Kilowattpeak (kWp) auf dem Campus platziert.

Ein weiterer Carport mit rund 4 kWp befindet sich zudem am Bahnhof des Ortes. Um die „Stromer“ der Hochschule mit Energie zu laden, stehen auf dem Campus zwei DC-Schnelladesäulen mit jeweils 75 kW Ladeleistung und eine AC-Ladestation zur Verfügung. Eine weitere AC-Ladestation befindet sich zudem am Bahnhof. Zum Einsatz kommen die öffentlichen Ladestationen für die elektrischen Dienstfahrzeuge der Hochschule. Darüber hinaus werden am Umwelt-Campus Birkenfeld derzeit circa 15 öffentliche und private Elektrofahrzeuge regelmäßig genutzt.

Für die Planung und Umsetzung des Projekts setzte die KLE Energie GmbH auf die Unterstützung und die Energielösungen vom Kooperationspartner IBC SOLAR. „Wir legen besonderen Wert darauf, eine optimal aufeinander abgestimmte Photovoltaikanlage zu planen. Zudem kommen bei uns ausschließlich hochwertige Komponenten zum Einsatz, etwa die von IBC SOLAR“, so Henning Lorang, Geschäftsführer von KLE. Auf den Dächern der Solar-Carports wurden insgesamt 375 Module der IBC SOLAR Eigenmarke verbaut.

Bis zu 1.000 Tonnen weniger CO2

Pro Jahr werden die Solar-Carports rund 96.000 Kilowattstunden (kWh) Energie erzeugen. Das bedeutet, dass bei einer Betriebszeit von 20 Jahren rund 900 Tonnen umweltschädliches CO2 einspart werden. Dabei zahlt sich die Investitionen in umweltverträgliche Solarenergie auch finanziell aus. Der Umwelt-Campus Birkenfeld kann in den kommenden 20 Jahren mithilfe der Solar-Carports die Stromkosten reduzieren. Hinzu kommt die Ersparnis für die sogenannte Spitzenlastkappung (Peak-Shaving).

Dabei glättet ein Energiemanagementsystem (EMS) mit einem Batteriespeichersystem Verbrauchsspitzen bei besonders hoher Stromnachfrage an den Carports. Reicht die Kapazität der Batteriespeicher nicht aus, werden die Ladesäulen vom EMS dynamisch heruntergeregelt. So werden hohe Strombezugskosten vermieden und das Stromnetz entlastet.

Mit unseren Kunden haben wir bereits einige Carport-Projekte erfolgreich umgesetzt. Gerne stellen wir Ihnen unsere Referenzen vor und sprechen mit Ihnen über Ihr Projekt. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder über unser Kontaktformular.

Scroll to Top